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Wie Du achtsam bei Deiner Arbeit sein kannst


 

Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten.

 

Schön, dass Du dabei bist!

 

Bei den Achtsamkeitsexperimenten geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! 

 

Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

 

Du kannst jeder Zeit einsteigen und Du brauchst keine Extra-Zeit einplanen.

 

Achtsam zu sein wird am Besten im Alltag geübt, also da, wo auch unser Leben stattfindet.

 

Es ist ganz leicht mit Deiner Achtsamkeit zu experimentieren.

 

Finde es heraus und mach mit!

 

 


Achtsamkeitsexperiment Nr. 18

Wie Du achtsam bei Deiner Arbeit sein kannst


Unsere Arbeitswelten sind wahrscheinlich genauso unterschiedlich wie wir es sind.

 

Die eine sitzt stundenlang am Computer, der andere an einer Kasse. 

Beides findet im Sitzen statt und trotzdem sind die Arbeiten völlig unterschiedlich. 

Während die eine wahrscheinlich in Ruhe arbeiten und sich auf ihr Tun konzentrieren kann, ist die andere mit zig Menschen konfrontiert und außerdem hat sie noch eine ganz bestimmte Vorgabe: schnell soll sie sein. 

 

Andere sitzen den ganzen Tag in einem Lastwagen, haben ihn sich oft eingerichtet wie ein kleines Wohnzimmer. 

Andere fahren zu mehreren in Lastwagen und erledigen ihre Aufgaben in den Städten. 

 

Da sind Menschen, die immer mit Menschen zu tun haben, in Krankenhäusern, Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen, et cetera. Menschen, die andere Menschen mit ihrer Arbeit informieren und unterhalten, seien es nun Journalisten, Autoren Radiomoderatoren oder Schauspieler, Musiker aller verschiedenen Richtungen oder Bühnenarbeiter. 

 

Es gibt Unmengen an Branchen mit Unmengen verschiedener Tätigkeiten und nicht zuletzt gibt es ja auch noch die Arbeit, die zu Hause auf uns wartet, nicht wahr? 

 

Wie sollen wir nun bei unserer Arbeit achtsam sein?

Achtsamkeit geht immer

 

Weil ja die Achtsamkeit schlichtweg wahrnimmt, was vor sich geht, können wir also überall und bei allem achtsam sein. 

 

Natürlich ist das aber bei der einen Tätigkeit viel schwieriger als bei der anderen. 

Und sowieso, versinken wir nicht auch manchmal förmlich in unserer Arbeit, sind also im Flow?

 

Ja klar, und im Flow zu sein ist nicht nur ein tolles Gefühl, es tut Dir auch gut. Dementsprechend kannst du gar nicht immer die Achtsamkeit, also den inneren Beobachter nebenher laufen lassen.

 

 

Gut ist aber, dass Du zwischen den Work-Flows immer wieder bei Dir selber ankommst, abcheckst, wie es Dir geht und was Du jetzt brauchst. 


So wirst Du selber wieder die Grundlage Deiner Entscheidungen sein. 

Nun kenne ich aber nicht wenige Menschen, die sich sprichwörtlich selber vergessen. Sie arbeiten wie fremdgesteuert und merken erst hinterher, was eigentlich bei ihnen selbst anliegt. 

 

 

 

Das kann cool sein: wer hätte nicht gerne einen Job, bei dem er vergisst, dass es Arbeit ist, die er gerade verrichtet. Nur bleibt dabei leider die Selbstfürsorge gerne auf der Strecke. 

 

 

Eine Lösung, wenn du Dich ganz in Deiner Arbeit zu verlieren drohst, kann ein Achtsamkeitswecker sein.

 

 

Es ist doch so, dass wir in unserer Gesellschaft förmlich an jeder Ecke dazu aufgefordert werden, schneller, besser und immer mehr zu leisten. Hiervon können wir uns also gar nicht befreien, vielmehr geht der Leistungswahn der Gesellschaft doch schon sein langen in einem zusätzlichen Selbstoptimierungswahn über. Am Ende ist unser ganzes Leben vom "Schneller, Besser und Weiter" bestimmt. Es scheint, als wäre das der wichtigste Wert in unserer Gesellschaft, oder?

 

 

Da zu lernen, achtsam auf sich selbst zu schauen ist aus mehreren Gründen nicht einfach. Die erste und wichtigste Hürde scheint mir zu sein, dass Du Dir Deiner Achtsamkeit immer wieder gewahr wirst, Dich daran erinnerst, dass Du achtsam sein willst. Sonst geht sie im Dschungel Deiner Aufgaben nur allzu schnell verloren, Deine Achtsamkeit.

 

Du kannst dir Erinnerungshilfen in Deinen Alltag einbauen. Du kannst als Handy- oder Laptophintergrundbild eines wählen, das Dich daran erinnern wird. Dann siehst Du es sehr häufig am Tag. Oder Du wählst einen Schlüsselanhänger, der Dich erinnert, eine Figur oder einen Tischaufsteller für Deinen Arbeitsplatz oder Du besorgst Dir ein Armband, das Dich daran erinnert. 

 

Zusätzlich kannst Du Dir auch tatsächlich einen Wecker stellen, der Dich zu einer bestimmten Zeit oder auch regelmäßig daran erinnert, dass Du Dich nicht in Deinem Alltag verlieren wolltest. 

Versuche also in dieser Woche...

 

... Dich während Deiner Arbeit immer wieder an Deine Achtsamkeitspraxis zu erinnern.

 

... Dir Erinnerungen zu setzen, damit Du immer wieder zu Dir und zu Deinen Gefühlen und Bedürfnissen zurückkommst. 

 

... während Deiner Arbeit immer mal wieder in Deinen Körper reinzuspüren. 

(Hier findest Du einen Artikel über Achtsames Sitzen)

 

... immer wieder ganz präsent zu sein bei dem was Du tust.

 

... Dir auch während Deiner Arbeitszeit die Pausen zu nehmen, die Dein Körper und Dein Geist benötigen um weiterhin fit zu bleiben. 

 

... nehme doch auch mal ganz bewusst wahr, was in Dir vorgeht, wenn Deine Arbeit beginnt oder wenn Du Feierabend hast. Halte ruhig noch einen kleinen Moment inne und spüre in Dich hinein. 

 

... nehme auch wahr, wenn Du ungeduldig mit Dir oder sogar böse auf Dich wirst und erinnere Dich daran, Dich so zu behandeln, wie Du es bei einem guten Freund tätest.  

Zu ihm wärst Du wahrscheinlich netter, oder?

 

... wenn Du mit anderen, zum Beispiel mit Mitarbeitern ungeduldig wirst, erinnere Dich auch daran, dass sie nicht Deine Gedanken lesen können und dass sie ihre eigenen Werte leben. Respektiere das und sei freundlich. ( =

 

... und auch wenn andere zu Dir unfreundlich sind, nimm es Dir nicht zu Herzen. Nimm die Situation wahr, nimm auch Deine Gefühle wahr, aber gib den anderen nicht das Recht dazu, über Dein Innenleben zu bestimmen. Weise sie klar und freundlich zurück. 

Du kannst auch ansprechen, dass der andere gerade unfreundlich mit Dir umgeht. Hiermit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings nur, wenn ich selbst dabei freundlich und klar war. 

 

... falls du eine bestimmte Arbeitskleidung trägst, achte doch mal darauf, was sich verändert, wenn Du sie an- oder ausziehst. 

 

 

Viel Spaß wünsche ich Dir bei Deinen Experimenten!

 

Achte auf Dich!

 

Deine Kati

 

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P.S. Hier findest Du den Artikel darüber wie Du auf Deine Gefühle achten kannst.

Und hier findest Du zu meinen Artikeln über Selbstfürsorge