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Achte auf Dein Bauchgefühl


Achte auf Dein Bauchgefühl

Achtsamkeitsexperiment Nr. 8


Auf dem Bild ist der Bauch einer jungen Frau in gemütlicher Kleidung zu sehen. Darauf steht: "Achtsamkeitsexperiment Nr. 8 - Achte auf Dein Bauchgefühl"

Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten.

Schön, dass Du dabei bist!

Bei den Achtsamkeitsexperimenten geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! 

 

Es geht außerdem darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

Du kannst jeder Zeit einsteigen und Du brauchst keine Extra-Zeit dafür einplanen.

Achtsam zu sein wird am Besten da geübt, wo unser Leben stattfindet, also im Alltag.

 

Es ist ganz leicht mit Deiner Achtsamkeit zu experimentieren.

Finde es heraus und mach mit!

 

Achtsamkeitsexperiment Nr. 8

Achte auf Dein Bauchgefühl

 

Diese Woche experimentieren wir mit unserem Bauchgefühl.

Das wirkt bestimmt für den einen oder anderen etwas befremdlich, haben wir doch schon früh gelernt, unseren Kopf über unser Bauchgefühl zu stellen. 


Wir sind es gar nicht mehr gewöhnt, auf unseren Bauch zu achten, geschweige denn, auf unser Bauchgefühl zu hören

 

Dabei drücken wir sogar selbst durch unsere Sprache regelmäßig aus, wie wichtig unser Bauchgefühl ist und was für Warnsignale es uns liefert. Wir haben es satt, uns schlägt etwas auf den Magen, uns stößt etwas sauer auf, uns zieht sich der Magen zusammen und wir haben einen Knoten im Bauch - oder auch Schmetterlinge.

 

Siehst Du, wie viel uns unsere Bäuche zu sagen haben?

 

Es geht gar nicht darum, nur auf unseren Bauch zu hören, aber wir sollten schon wissen, was er zu sagen hat. Findest Du nicht auch?

 

Maja Storch sagt hierzu: Kluge Entscheidungen sind die, bei denen Kopf und Bauch, Verstand und Gefühl koordiniert sind. 

Das halte ich für sehr vernünftig. Der Kopf kann vieles, aber halt auch nicht alles. Er übersieht ganz gern mal, wie es uns bei der ganzen Sache denn eigentlich ergeht, da er sehr zielorientiert funktioniert.

 

 

Um aber unseren Bauch mitentscheiden lassen zu können, müssen wir ihn auch wahrnehmen.

Manche von uns sind bestimmt viel mit ihrem Bauchgefühl in Kontakt, andere aber mit Sicherheit nicht.

 

 

Denn unser Bauchgefühl, auch Intuition genannt, ist in unserer wissenschaftlich geprägten Leistungsgesellschaft mit der Zeit etwas in Verruf gekommen, kann man meinen. Es ist eben nicht die Vernunft, das Rationale.

 

 

 

Trotzdem – oder gerade deswegen – lohnt es sich, sich hiermit mal wieder bewusst auseinander zu setzen.

 

Am Ende entscheidet ja sowieso jeder für sich, was er daraus macht.

Und das ist auch ganz richtig so!

 

 

Auf dem Bild ist der Bauch einer jungen Frau in gemütlicher Kleidung zu sehen. Darauf steht: "Kluge Entscheidungen sind die, bei denen Kopf und Bauch, Verstand und Gefühl koordiniert sind." von Maja Storch
Maja Storch ist eine Pädagogin, Psychologin und Philosophin und Buchautorin

 

 

Horche in der kommenden Woche immer mal wieder in Deinen Bauch:

 

 

Wie fühlt er sich an? Locker, frei?

 

Oder ist da eine Anspannung oder ein Knötchen?

 

Wenn Du Dich unterhältst, spüre mal wie es sich anfühlt. Gibt es ein Gefühl in Deinem Bauch?

Möchte er Dir etwas sagen?

Wie reagiert er, wenn Du mit Menschen sprichst, die Du magst und mit denen Du gerne Zeit verbringst?

 

Und was spürst Du, wenn Du mit Menschen zu tun hast, die Dich einschüchtern, die nicht authentisch sind oder von denen Du den Eindruck hast, sie wollen immer etwas von Dir?

 

Wie reagiert Dein Bauch, wenn Du authentisch bist und zufrieden?

Und wie reagiert er, wenn Du den Eindruck hast, nicht echt sein zu können oder wenn Du Dich unwohl fühlst?

 

Auch wenn Du nichts spürst, ist das eine Information für Dich. Das ist okay, erzwinge nichts.

 

 

Beim Planen Deines Tages kannst Du auch in Deinen Bauch spüren. Vielleicht gefällt ihm, wie Du Deinen Tag planst, vielleicht weißt Du aber auch insgeheim schon, dass Du Dir zu viel vornimmst und Dein Bauch zeigt Dir das.

 

Sei immer und immer wieder achtsam für Dein Bauchgefühl, egal was Du machst, also in allen möglichen Situationen, in denen Du Dich befindest. Auch wenn Du alleine zu Hause bist und aufräumst oder Dich entspannst, beim Fernsehen oder Arbeiten. 

 

 

Ich kann mir vorstellen, dass dabei wieder die eine oder andere Freundschaft mit dem eigenen Bauch vertieft wird und bin gespannt auf die Erfahrungen, die wir machen!

 

 

Ich habe immer einen Knoten im Bauch, wenn ich zu viel und zu lange gearbeitet habe. Leider spüre ich es aber gerade an diesen stressigen Tagen erst auf dem Heimweg. Mir wird es also auch helfen, wieder eine engere Bindung zu meinem Bauchgefühl zu beginnen.

 

Und die Achtsamkeit ist sicherlich ein guter Anfang!

 

 

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren und eine gute und spannende Woche!

Danke, dass Du mitmachst!

 

Achte auf Dich 

 

 

Deine Kati

 

 

P.S. Schreib mir sehr gerne, wie es Dir bei dem Experiment ergeht. Es würde mich wirklich sehr interessieren – gerade, da es ja ein etwas anderes Experiment ist.

 

 

Zu den anderen Achtsamkeitsexperimenten kommst Du hier.

 

Und falls es Dich interessiert, wie Du eine Freundschaft zu Dir selbst vertiefen kannst, findest Du hier meinen ersten Artikel einer Reihe zum Thema. 

 

 

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