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Achte auf Deine Hände


Achte auf Deine Hände

Achtsamkeitsexperiment Nr. 5


Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten!

Jeden Montag erscheint ein neues Achtsamkeitsexperiment bei Fair-Achtung. Hierbei geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

Du musst nicht viel Anstrengung an den Tag legen um mit zu experimentieren. Und Du kannst jederzeit mit einsteigen!

Finde es heraus!

 

 

 

Achte auf Deine Hände

Achtsamkeitsexperiment Nr. 5

Diese Woche dreht sich alles um unsere Hände. Es ist besonders spannend, auf unsere Hände zu achten, weil ihre Bewegungen, ihr Gefühl und selbst die „Befehle vom Gehirn“ an sie sehr starken Automatismen unterliegen.

Das liegt daran, dass wir jeden Tag so viel mit ihnen erledigen. Und das Meiste davon muss nicht bewusst gesteuert werden.

 

Ich putze mir die Zähne, schneide Gemüse, schreibe mit der Hand und tippe sogar ohne hinzugucken mit den Händen diesen Text.

Für all diese Tätigkeiten muss ich meine Hände nicht bewusst steuern. Im Gegenteil, wenn ich bei so mancher Handlung zu viel nachdenke, dann läufts nicht so rund. Dann stockt die Bewegung.

 

Ich kann fein motorisch mit meinen Händen arbeiten, das ist ein Wunder.
Dank ihnen können wir die ausgefeiltesten Dinge erledigen, Kunst formen, sanft berühren, musizieren und vieles, vieles mehr.

 

Es ist toll, wenn wir uns durch den achtsamen Anfängergeist wieder die vielfältigen Möglichkeiten, die uns unsere Hände bieten, bewusst machen können:

               

                Spüre dazu immer wieder in Deine Hände hinein.


                Wie fühlen sie sich an? Was spüren sie?

 

                Was machst Du gerade mit ihnen? Und machen sie das wie von alleine?

 

                Oder musst Du etwas dafür tun, sie bewusst steuern?

 

                Wie fühlt es sich an, wenn Du Dinge mit ihnen streifst?

 

                Wie fühlt sich das in der Handfläche an, wie in den Fingerspitzen?

 

                Wie fühlen sich die verschiedenen Tätigkeiten an?

 

                Spiele ruhig mal mit ihnen, spreize die Finger, öffne und schließe Deine Hände.

 

                Spüre in sie hinein, wenn Du sie wäscht oder eincremst und
                lass sie sich mal gegenseitig abtasten und spüre nach, ganz frei von Erwartungen…

 

Und vergiss dabei nicht:

 

 

Eine Hand streift durch Kornähren. Da steht: "Achtsamkeit strebt nichts an. Sie sieht einfach, was bereits da ist." von M. Gunaranta

 

Setz Dich nicht unter Druck. Spüre einfach immer wieder, wenn Du daran denkst, in Dich hinein.

Und sei nachsichtig mit Deinem Geist, der bestimmt abschweifen wird. 

 

Ich weiß, ich sage das immer wieder. Das mache ich, weil es so unheimlich wichtig ist, dass Du Dich nicht unter Druck setzt und dass Du lieb zu Dir bist. 
Dein Geist funktioniert nun mal so, dass er von einem Gedanken zum anderen hüpft. Das ist normal und er hat es verdient, so angenommen zu werden, wie er ist. Also sei nachsichtig mir Dir. 

 

 

 

Wie ist es denn für Dich, Deine Hände so bewusst wahrzunehmen? Machst Du dadurch neue Erfahrungen mit ihnen? 

Tut es gut oder ist es vielleicht auch mal unangenehm? 

 

Teile Deine Erfahrungen mit mir! Schreib mir gerne einen Kommentar!

 

Viel Spaß mit Deinen Achtsamkeitsexperimenten wünsche ich Dir!

Und eine schöne Woche!

 

Deine Kati

 

 

P.S. Wenn Du Dir auch mal die anderen Achtsamkeitsexperimente ansehen magst, klicke hier.

 

 

 

 

 

 

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