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Achtsames Zähneputzen


Achtsames Zähneputzen

Achtsamkeitsexperiment Nr. 10


Es sind Zahnpflegeutensilien zu sehen. Darüber steht: "Achtsamkeitsexperiment Nr. 10 - Achtsames Zähneputzen" Und das Logo von Fair-Achtung ist zu sehen

Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten.

Schön, dass Du dabei bist!

 

Bei den Achtsamkeitsexperimenten geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! 

Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

Du kannst jeder Zeit einsteigen und Du brauchst keine Extra-Zeit einplanen.

Achtsam zu sein wird am Besten im Alltag geübt, also da, wo auch unser Leben stattfindet.

 

Es ist ganz leicht mit Deiner Achtsamkeit zu experimentieren.

Finde es heraus und mach mit!

 

 

 

Achtsamkeitsexperiment Nr. 10

Achtsames Zähneputzen

 

Wir tun es jeden Tag. Im besten Falle sogar mehrmals. Und das seit wir Kinder sind. Mit meinen etwa 35 Jahren werde ich mir also ungefähr 20.000 Mal die Zähne geputzt haben!

Kurz gesagt, es ist die absolute Routine.

 


Wie bei jeder Routine, ist das erstmal gut. Denn wenn ich mich jedes Mal wieder so richtig motivieren müsste, um meine Zähne zu schrubben, dann wäre das ein viel größerer Aufwand und manchmal würde wahrscheinlich der kleine Schweinehund in mir gewinnen.

 

Trotzdem kann es auch gewinnbringend sein, die Zähne mal wieder ganz bewusst zu putzen.

 

Wusstest Du, dass wir die Seite, die unsere aktive Seite ist, nicht so gut putzen, wie die andere?
Ich als Rechtshänderin habe also links sauberere Zähne als rechts. Nachdem ich davon gehört hatte, wollte ich also mal mit der linken Hand die Zähne putzen.

 

Ganz verrückt: ohne dass ich irgendetwas dazu getan oder entschieden hätte, hat meine rechte Hand sich einfach wieder die Zahnbürste geschnappt und weitergemacht. Klarer Fall von eingefahrener Routinemäßigkeit!

Und das hat mich darauf gebracht, dass wir uns jetzt mal wieder achtsam die Zähne putzen könnten!

 

 

 

Also mach doch mal wieder jeden noch so kleinen Vorgang beim Zähneputzen ganz bewusst.

Fange schon dabei an, Deine Zahnbürste genau wahrzunehmen:

 

Wie sieht sie aus?

Was für Borsten hat sie? Sind sie unterschiedlich lang?

Welche Farben hat sie?

 

Und wie fühlt sie sich an?

Wie schwer ist sie?

 

Was für Zahnpaste benutzt Du?

Wie riecht sie?

Wir fühlt sie sich im Mund an?

Und wie schmeckt sie?

 

Wie fühlt es sich an, wenn Du mit der Bürste Dein Zahnfleisch putzt?

 

Und wie putzt Du Dir Deine Zähne?

Mit kreisenden Bewegungen?

Oder von Unten nach Oben?
Oder mit einer elektrischen Zahnbürste?

 

Wie fühlt es sich innen an den Zähnen an?

Und wie außen?

 

 

Es sind Zahnpflegeutensilien zu sehen. Darüber steht: "Man macht etwas hundertmal, tausendmal, bevor man es zum ersten Mal bewusst macht." Das Logo von Fair-Achtung ist zu sehen.
* frei nach Christian Morgenstern

Achte auch mal auf die Zeit:

Wie lange putzt Du rechts?

Wie lange links?

Und wie lange oben auf?

Wie lange innen?

 

Und dann, spülst Du den Mund aus?

Oder spuckst Du nur die Zahnpaste aus und wäscht Dir Dein Gesicht?

 

Wie fühlen sich Deine Zähne an, wenn Du fertig bist?

Fühlst Du die Sauberkeit?

Fühlt es sich auf beiden Seiten gleich gut an?

 

Achte doch diese Woche wirklich mal ganz besonders darauf - auch auf die Unterschiede, wenn Du es morgens und wenn Du es abends machst.

 

Ich habe übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit im Radio gehört, dass wir in der Regel mehr Zahnpasta benutzen als nötig - das hat die Wirtschaft durch die Werbung so eingefädelt, damit wir mehr davon verbrauchen und in Folge dessen auch mehr kaufen – und dass die meisten von uns den Fehler machen, die Zahnpaste mit Wasser auszuspülen.

Das macht nämlich gar keinen Sinn, da die enthaltenen Wirkstoffe mit ausgespült werden.

 

Ich benutze eine remineralisierende Zahnpaste, die meinen Zahnschmelz stärken soll und versuche nun, sie nicht mehr auszuspülen. Ich schätze mal, dass ich seit etwa 3 Monaten versuche, an das Nicht-Ausspülen zu denken.

Inzwischen schaffe ich es etwa jedes 2. Mal, sie nicht auszuspülen. Oft denke ich erst daran, dass ich mir das ja abgewöhnen wollte, wenn ich das Wasser bereits im Mund habe.

 

Das nur am Rande. Vielleicht siehst Du ja auch Sinn darin, zu lernen, der Zahnpaste im Mund mehr Zeit zu geben um ihre Wirkung zu tun?

 

 

So, nun wünsche ich Dir eine erkenntnisreiche Woche!

Viel Spaß beim Experimentieren!

 

 

Achte auf Dich!

 

Deine Kati

 

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Danke! 

 

 

P.S. Hier kommst Du zu den anderen Achtsamkeitsexperimenten.

 

Und hier kommst Du zu meinem neuesten Beitrag über Selbstfreundschaft. Du erfährst, was Du tun kannst, um mehr Mitgefühl mit Dir selbst zu entwickeln.

 

 


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