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Achtsam sein für Deine Haltung

Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen, die mit dem Rücken zur Kamera steht. Sie trägt eine pinke Jacke. Sie blickt auf den See und breitet die Arme aus. In weiß steht dort: "Achtsam sein für Deine Haltung - Achtsamkeitsexperiment Nr. 2"

Achtsamkeit für Deine Haltung

Achtsamkeitsexperiment Nr. 2

 

Hallo Du,

schön, dass Du da bist!

 

Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten!

Bei den Achtsamkeitsexperimenten geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! Du musst nicht viel Anstrengung an den Tag legen um mit zu experimentieren.

Finde es heraus!

 

Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

 

Achte auf Deine Haltung

Achtsamkeitsexperiment Nr. 2

 

Im zweiten Achtsamkeitsexperiment dreht sich alles um unsere Haltung.

Es gibt Phrasen dazu: Haltung zeigen, Haltung einnehmen, Haltung bewahren... Haltung steht ebenso für unsere Körperhaltung, als auch dafür, Stellung zu beziehen, für etwas einzustehen.

 

Eine Haltung haben wir immer. Egal ob wir den Rücken überstrecken oder – wie die meisten -  beim Sitzen am Schreibtisch nach vorne kippen. Auch unsere Schultern, unser Hals und Nacken, eigentlich unser ganzer Körper sind an Haltung beteiligt.

Und, was vielen gar nicht klar ist, die Körperhaltung hat Einfluss auf unsere Stimmung.

 

Deswegen werden wir in der kommenden Woche mit unserer Haltung experimentieren:

Du kannst immer wieder abscannen, wie Du Deinen Rücken hältst, wie Du Deine Beine hältst, was Dein Bauch macht, Deine Schultern und auch Dein Nacken.

Einfach spüren, wie sich das anfühlt. Und das immer wieder zwischendurch.

Beim Frühstück, im Auto oder der Bahn, beim Laufen, bei Deiner Arbeit, in Deinen Pausen, abends beim Entspannen.

Immer wieder. Egal wo Du bist.

 

Wie ist Deine Haltung?

Wie fühlt sich das an? Verspannt? Locker? Quetscht da was?

Hat Deine Haltung Auswirkung auf Deine Stimmung?

 

Du kannst auch noch einen Schritt weiter gehen indem Du verschiedene Haltungen ausprobierst:

 

     Die Siegerpose

     Eine offene Haltung

     Eine selbstschützende Haltung

     Eine starke, aufrechte Haltung

     Eine gebeugte Haltung

     Eine kämpferische Haltung

     Eine sexy Haltung

 

 

Vielleicht fallen Dir noch andere ein. Lass Deiner Fantasie freien Lauf. Probiere Dich aus und sei dabei ganz frei.

Du kannst Deine Haltungen dabei überzeichnen oder auch was ausprobieren, das Du sonst nie machen würdest.

Sei frei all das zu testen, was Dir in den Sinn kommt. Du hast bestimmt Momente, in denen Du hierfür mal allein sein kannst.

 

Und denke dabei immer daran:

 

 

 

Hast Du bereits Erfahrung mit dem Zusammenhang von Haltung und Stimmung?

Fällt es Dir leicht, achtsam auf Deine Haltung zu schauen? Oder ist es schwierig für Dich?

Wann schaffst Du es besonders gut?  Wann besonders schlecht?

 

Schreib mir! 

 

Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deiner Achtsamkeit und einen guten Start in die Woche!

 

Deine Kati

 

 

P.S.  Hier kommst Du zum Achtsamkeitsexperiment Nr. 1

Und wenn Du Lust hast, Dich tiefergehend mit Achtsamkeit zu befassen, empfehle ich Dir den Artikel Achtsamkeit als Schlüssel zu Selbstfürsorge.

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Jeri G (Sonntag, 13 Januar 2019 16:31)

    Hallo Kati, vielen Dank für deinen Blog und die spannenden Anregungen! Sobald ich die Schultern zurück nehme, den Rücken gerade mache und bewusst und langsam in den Bauch atme spüre ich wie ich entspanner und beruhigter werde. Leider kommt mir die Idee immer erst nachdem die größte Anspannung vorbei ist. Ich suche noch nach Hilfsmitteln auch während Stresssituationen auf meine Haltung zu achten und mich daran zu erinnern.

  • #2

    Kati (Sonntag, 13 Januar 2019 18:14)

    Hallo Jeri,
    ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt! Das ist mir wirklich viel wert. (=
    Wenn Du Dir angewöhnst, im Alltag immer wieder in Deinen Körper zu spüren, dann wird deine Achtsamkeit ein stetiger Begleiter für Dich. In manchen Texten wird vom sogenannten Achtsamkeitsmuskel geredet, den wir genauso trainieren können, wie eben auch unsere organischen Muskeln. Und je trainierter Deine Achtsamkeit wird, umso leichter wird es Dir fallen, trotz stressigem Alltag bei Dir zu bleiben und auf Deine Bedürfnisse zu achten.
    Für mich ist zusätzlich das tiefe Durchatmen eine Hilfe, wenn es besonders stressig wird.
    Ich hoffe, das hilft Dir schon mal etwas.
    Liebe Grüße
    Deine Kati