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Achtung! Frühling!


 

Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten.

 

Schön, dass Du dabei bist!

 

 

Bei den Achtsamkeitsexperimenten geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! 

 

 

Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

 

Du kannst jeder Zeit einsteigen und Du brauchst keine Extra-Zeit einplanen.

 

 

Achtsam zu sein wird am Besten im Alltag geübt, also da, wo auch unser Leben stattfindet.

 

Es ist ganz leicht mit Deiner Achtsamkeit zu experimentieren.

 

 

 

Finde es heraus und mach mit!


Achtsamkeitsexperiment Nr. 17

Achtung!

Frühling!


Der Frühling steht in seiner vollen Kraft! 

 

Der Mai zeigt sich dieses Jahr zwar eher in den Gewändern des Aprils, aber trotzdem lässt die Natur sich hier nicht lumpen.

Bäume schenken mit ihren prachtvollen Kronen Schatten, wenn die Sonne durch die Wolkendecke bricht und in ihren Blüten summen die verschiedensten Insekten umher.

 

Blumen zieren die Städte und Orte und zeigen uns Menschen ihre schönen Blüten. Mancherorts ist der intensive Lockduft der Blüten so stark, dass ich kurz stehenbleibe und vielleicht sogar meine Nase in einen Blütenkelch stecken möchte. Lockduft - auch für Menschen!

 

Der Flieder zieht mich hier zum Beispiel schon seit meiner Kindheit an. Hätte ich einen Garten, würde ich einen Flieder pflegen!

Im Frühling geht vielen das Herz auf

 

Ja, der Frühling lässt auch uns Menschen wieder aufleben. Seine inzwischen stark gewordene Sonne lockt uns an so manchem Tag vor die Tür, sei es, um in der Natur zu flanieren, unsere Gärten oder Balkone zu schmücken und zu pflegen oder auch nur für einen Cappuccino wenn der Himmel strahlt. 

 

 

Seit Wochen sind mehr Menschenn draußen und das ist gut so! Auch wenn wir uns ein Stück weit von der Natur entfernt zu haben scheinen, sind wir doch ihre Kinder und ihren Wandlungen, den Jahreszeiten, unterworfen. 

 

 

Jede Jahreszeit bringt mit sich, was unser Körper braucht. Auch wenn es inzwischen ganzjährig Erdbeeren, Himbeeren, oder auch Melonen gibt, widerstehe ich doch lieber der Versuchung und warte auf den regionalen Saisonbeginn. 
Und den schmecke ich dann auch!

 

 

Wir können darauf vertrauen, dass die Natur uns in den verschiedenen Jahreszeiten genau das zukommen lässt, was unsere Körper an Vitaminen und Mineralstoffen brauchen. 

 

So ist es immer gewesen und gehen wir mit dem Lauf der Natur, anstatt mit dem Überangebot in den Supermärkten, dann können wir spüren, wie gut uns das tut. 

Eine natürliche Reifung bevorzuge ich übrigens schon alleine wegen des besseren Geschmacks. Denn beispielsweise die Beeren, oder die Tomaten, die aus fernen Ländern zu uns kommen, werden ungereift geerntet und sollen dann während ihrer Reise nachreifen.

Und das schmeckt dann auch so! Nämlich nach nichts mit Wasser. 

Koste doch mal feldfrische Erdbeeren, oder Bio-Erdbeeren. Ein wahrer Genuss!

 

Natürlich kommt auch noch hinzu, dass ich keine Lebensmittel aus fernen Ländern kaufen möchte, da sie nicht nur durch eine lange Anreise unsere Luft mit CObelasten, sondern oftmals auch den Markt in den Herkunftsländern zerstören. Wir bekommen dann die Lebenmittel geliefert, die die Menschen in den Herkunftsländern sich nicht mehr leisten können!

 

Auch wenn wir selber nicht über viel Geld verfügen: Sobald ein Lebensmittel hier seine Saison, also seine "Hoch-Zeit" hat, werden die Läden und Märkte damit überschwemmt und somit werden sie günstiger. Es sich dann zuzuschlagen!

 

 

 

Frühlingserwachen

 

Der Frühling gilt also als der Monat, in dem die Natur wieder erwacht. Viele Von uns haben sich im Winter eher zurückgezogen. Die Abende wurden gerne eingemummelt in einer dicken Decke auf dem Sofa verbracht, vielleicht mit einem Buch oder beim Fernsehen. 

 

 

Im Frühling ruft uns die Welt aber wieder zu mehr Tätigkeit auf. Viele beginnen, wieder Sport zu machen. Andere beginnen vielleicht mit etwas, das sie sich sowieso schon lange vorgenommen hatten, aber nicht geschafft haben, vielleicht mit einem Hobby. 

 

 

In vielen Wohnungen und Häusern wird geputzt. Gerade jetzt, wo wir alle immer wieder von Minimalismus und der neuen Welle der einfachen und kontinuierlichen Haushaltsführung hören, steigt das Interesse, sich von Altlasten zu befreien, Platz für Neues zu schaffen und die staubigen Regale in neuem Glanz aufblühen zu lassen. 

 

 

Wir lassen uns also locken vom Wandel der Jahreszeiten. 

Der Frühling ruft uns vor die Tür, lässt und vielleicht etwas fröhlicher werden mit seinem Strahlen.

Blumen, Bäume, Vögel und Insekten werden wieder aktiv - - und wir mit ihnen. 

 

 

Der wiedergewonnene Tatendrang tut uns gut. Aber erkennen wir auch immer, das er etwas mit dem Jahreszeitenwandel zu tun hat?

 

Um das herauszufinden achte doch in dieser Woche mal vermehrt auf die vielen Anzeichen des Frühlings. 

Achte auf die Natur, was sie anzubieten hat und darauf, dass Du am Ende immer noch ein Teil von ihr bist!

 

 

Beginne damit dass Du ein bisschen bewusster durch die Straßen gehst. 

 

Nimm die neue Farbenpracht wahr: die Bäume mit ihren grünen, saftigen Blättern und ihrem Blütenstand.

 

Nimm die neu entstandene Blütenpracht der vielen Blumen wahr, seien sie nun im Park, in den Gärten oder auch auf den Balkonen. 

 

 

Achte einfach mal wieder mehr auf die Natur, die Dir begegnet. 

 

Achte auch auf die erwachte Tierwelt. 

 

Höre den Vögeln beim Singen zu. Und vielleicht beobachtest Du sie auch mal. 

Was weißt Du eigentlich noch über Vögel?

 

Mein Großvater konnte sogar die Töne vieler Vögel nachpfeifen; ich bin froh, wenn ich mal an einem ihrer Lieder erkenne, welcher Vogel es ist...

 

Sieh die vielen kleinen Zusammenspiele der Natur, die Blüten gehen auf, die Insekten kommen wieder, und die Vögel können sich über die Insekten freuen. 

 

Mach Dir, während Du dieses Zusammenspiel betrachtest, auch mal wieder den Sinn klar: 
all die Blumen, die Bäume, die Insekten, Vögel und Tiere, sie haben eine Aufgabe in einem immerwährenden Ablauf. 

 

Die Insekten mögen Dich auch mal nerven - gerade da viele Menschen Ängste oder auch Ekel vor ihnen empfinden. Aber sie haben wichtige Aufgaben. 

Sie bestäuben unsere Blumen, lockern die Böden auf, damit die Blumen überhaupt wachsen können, zersetzen abgestorbene Pflanzenfasern zu Humus... 

Wahrscheinlich kann dieses Gedankenspiel bis ins Unermessliche fortgesetzt werden. Denn alles gehört zu diesem Kreislauf, jede Lebensform, und sei sie noch so klein - oder auch lästig - hat ihre Aufgabe und damit auch ihren Sinn und ihre Bestimmung.

 

Sieh hin, hör zu, rieche und taste doch auch mal. 

 

Nimm wahr, was durch den Frühling passiert, nimm auch wahr, was das mit Dir macht. 

 

Kannst Du Dich freuen an den vielen kleinen Zeugen des Erwachens?

 

 

Oder hast Du keine Zeit dafür?

 

 

 

 

 

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Viel Spaß bei Deinen Achtsamkeitsexperimenten und eine schöne Woche wünsche ich Dir!

 

Achte auf Dich!

 

Deine Kati

 

Falls ich Interesse für saisonales Obst und Gemüse bei Dir geweckt habe, schau doch mal hier bei Utopia auf den Saisonkalender für Mai! Obwohl meine freiland Erdbeeren super waren, habe ich zum Beispiel gerade erfahren, dass es eigentlich noch zu früh dafür ist! 

 

 

P.S. Hier findest Du weitere Achtsamkeitsexperimente.

Und hier erfährst Du mehr darüber, was ich unter Fair-Achtung verstehe!

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Clemens (Sonntag, 26 Mai 2019 18:51)

    Liebe Kati!

    Vielen Dank! Wieder einmal ein sehr inspirierender Artikel, finde ich.

    Deinen Aussagen über die Saisonalität der Lebensmittel kann ich nur voll zustimmen. Ich versuche auch, im Winter nicht unbedingt Erdbeeren oder Kirschen zu kaufen. Außerdem versuche ich auch darauf zu achten, woher die Lebensmittel kommen und wie weit ihre Reise bis zu mir war. Allerdings esse ich sehr gern Bananen – und manchmal auch Avocados. Die kaufe ich trotzdem ziemlich regelmäßig. Im Internet habe ich allerdings heute gelesen, dass auf Grund der klimatischen Veränderungen jetzt bereits in Italien Bananen und Avocados angebaut werden können. Das ist gar nicht mehr so weit weg.

    Ansonsten versuche ich schon, das zu essen, was es bei uns – und jetzt gerade - gibt. Naja, jetzt wo ich so darüber nachdenke, Cashewkene und Paranüsse esse ich auch ganz gern– und die kommen auch von sehr weit her. Es ist, denke ich, gar nicht so leicht, wirklich mal nur bewusst Dinge von hier zu essen, weil alles andere auch so selbstverständlich zu haben ist. Ich müsste das mal ausprobieren und noch bewusster darauf achten…. Das wäre gleich ein neues und sehr interessantes Achtsamkeitsexperiment.

    Und noch zu den Jahreszeiten: Was ich persönlich ja auch sehr faszinierend finde, ist der Umstand, dass es zwar immer wiederkehrende Phänomene, wie die Jahreszeiten gibt, aber trotzdem jeder neue Moment einzigartig ist. Nichts wiederholt sich. Keine Situation ist jemals völlig identisch mit einer vorhergehenden. Ich kann gar nicht sagen, warum, aber das fasziniert mich ungemein. Das hat für mich irgendwie mit Freiheit und mit Möglichkeiten zu tun.

    Auch was du betreffend die Sinnhaftigkeit aller Geschöpfe gesagt hast, sehe ich auch so. Das Lesen deines Artikels hat mich dann dazu gebracht, über Stechmücken nachzudenken. Stechmücken gehören ja landläufig nicht gerade zu den Tieren, die wir als „nützlich“ bezeichnen würden. Dennoch haben sie mit Sicherheit eine Aufgabe und einen „Nutzen“ in der Schöpfung, jedenfalls meiner Ansicht nach. Auch wenn sie mich im Sommer öfters mal stechen…. Problematisch – jedenfalls aus menschlicher Sicht - wird es allerdings dann, wenn sie übertragbare Krankheiten weitergeben….

    Aus Neugier habe ich mich dann etwas schlau gemacht und auf Wikipedia den Artikel über „Stechmücken“ gelesen. Ich fand ihn sehr interessant und kann ihn sehr empfehlen. .
    Dort steht unter anderem im Abschnitt 8.1. folgendes zu lesen:

    „In den Tundren der Erde spielen die enorm großen Mückenschwärme eine Rolle bei den jährlichen Wanderungen der Rentiere, indem sie die Tiere veranlassen, immer höher ins Gebirge zu steigen. Ohne diese zyklischen Wanderungen würden die empfindlichen Tundren des hohen Nordens sehr schnell überweidet werden. Eine vermutete große Bedeutung der Bestäubungsfunktion vor allem in den blüten- und mückenreichen, aber bienenarmen Tundren des Nordens ist noch nicht abschließend untersucht.“ Interessant, oder?

    Außerdem dienen sie ja anderen Lebewesen auch als Nahrungsquelle, sind also wohl ein wichtiger „Baustein“ im großen Ganzen des Lebens.


    Im übertragenen Sinn können wir als Menschen vielleicht sogar etwas von Stechmücken lernen. Wir könnten uns beispielsweise die Frage stellen, ob es in unserer Umgebung andere Menschen gibt, gegenüber denen wir uns manchmal „stechmückenartig“ verhalten. Also, indem wir ihnen durch unser Verhalten die Lebensenergie aussaugen. Nur so ein paar Gedanken….

    Viele liebe Grüße!

    Clemens