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Sei achtsam für Dein Essen


Sei achtsam für Dein Essen


Willkommen zurück bei den Achtsamkeitsexperimenten!

 

Hierbei geht es um kurze und knackige Übungen, die Dich keine weitere Zeit kosten und die Spaß machen! 

Es geht darum, dass Du wieder präsenter in Deinem Leben wirst und Dir selbst mit nur kleinen Übungen Aufmerksamkeit schenkst.

 

Du musst nicht viel Anstrengung an den Tag legen um mit zu experimentieren.

Finde es selbst heraus!

 

 

 

Achtsamkeitsexperiment Nr 6

Sei achtsam für Deine Nahrung

 

Diese Woche probieren wir mal was ganz neues aus. Es geht nur indirekt um unsere Sinne, es geht jetzt nämlich um unsere Nahrung.

 

Als ich vor einigen Tagen die Form einer Clementine, die ich in der Hand hielt, bewunderte, kam ich auf die Idee für dieses Experiment. Mir ist klar geworden, wie einzigartig die Form, Farbe und der Übergang zum Stiel dieser Frucht war. Ein kleines Wunder der Natur. Weitergedacht wurde mir klar, dass sie mal eine Blüte war, eine Blüte, die bestäubt wurde. Das als Folge eines Samens, der Nahrung und Wasser gefunden hat, sodass er Wurzeln schlagen konnte. Der Samen selbst in einer Frucht entstanden, von einem anderen Baum…

 

Ich könnte das ewig weiterführen.

 

Es geht also darum, dass wir diese Woche unser Essen bewusst wahrnehmen, uns klar machen, wo es herkommt, welche Vorgänge nötig waren, um sich entwickeln zu können und es auch mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

 

Wir haben schon hunderte, wenn nicht tausende Mandarinen gegessen, tun wir das doch mal ganz bewusst.

 

Sieh Dir Deine unsere Nahrung bewusst an,

 

erkenne, welche Wege sie hinter sich hat,

 

in der Natur,

 

als auch die Wege zu Dir nach Hause.

 

Über den Bauer, den Markt, den Großhändler, den Handler, dem Verkäufer an der Kasse..

 

Überlege Dir doch mal, wieviel Arbeit nötig war, um diese Mahlzeit herzustellen,

 

sodass Du sie nun genießen kannst,

 

wieviel Energie nötig war, um zu wachsen.

 

Nimm mal selbst die Kartoffel, die Nudel und auch Dein Fleisch, ganz bewusst wahr,

 

mit Respekt und Dankbarkeit dafür, dass sie Dich nähren.

 

Sieh Dein Essen so, als wenn Du es das erste Mal sähest

 

Sie Dir genau die Konturen an, die Farbe, die Form.

 

Wie fühlt es sich an? Rau? Glatt? Weich? Hart?

 

 

Und, wie schmeckt es Dir?  (=

 

 

  Tich Nhat Hanh hat zum achtsamen Essen gesagt:

 

Vor schön drappierten Mandarinen steht: "Achtsames Essenverbindet uns mit der Nahrung, die uns von der Natur, den Lebewesen und dem Kosmos geschenkt wird, und drückt unsere Dankbarkeit dafür aus." von Tich Nhat Hanh

 

 

 

Es gibt weitere Blickwinkel des achtsamen Essens. Für den Anfang fand ich diese Übung am passendsten. 

 

Ich denke, unser Essen achtsam wahrzunehmen, mit all seinen Aspekten ist ein großer Schatz. Es kann gut tun, sich dem, was uns nährt verbunden zu fühlen. Außerdem kann es dazu führen, dass wir reinere, unverarbeitete Nahrungsmittel zu uns nehmen möchten. 

Außerdem kann Achtung vor Nahrung, sie wertzuschätzen und nicht zu verschwenden Folge Deiner bewussten Wahrnehmung sein.

 

 

Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche und viel Spaß bei Deinen Achtsamkeitsexperimenten!

 

Deine Kati

 

 

Übrigens: Wusstest Du, dass für die Buddhisten unsere Gedanken den 6. Sinn darstellen?

Demnach würde dieses Experiment in gewisser Weise doch Achtsamkeit auf einen Sinn bedeuten. 

 

 

 

Schreib mir doch, wie es Dir bei Deinen Experimenten ergeht! Dazu kannst Du ganz unkompliziert das Formular für die Kommentare nutzen. Du kannst mir aber auch eine Mail schreiben.

 

Hier findest Du zu den anderen Achtsamkeitsexperimenten.

Und hier findest Du einen Artikel dazu, welchen Wert Achtsamkeit für Deine Selbstfürsorge haben kann.

 

 

Ich wünsche Dir Spaß damit!

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