Zu mir


Auf dem Bild ist die Autorin zu sehen. Die steht auf Steinen, die am Meer liegen und guckt zur Seite. Ihr Gesicht wird dabei von der Sonne beschienen.

Ich bin 34 Jahre alt und durch und durch ein Ruhrpott-Kind.

Einer meiner wichtigsten Werte ist meine Authentizität.

 

Ich möchte echt sein. Und das auch, wenn es mich mal angreifbar und verletzlich macht.

Ich möchte immer zu dem stehen können, was ich tue und wer ich bin. Das ist nicht immer leicht, aber es lohnt sich. Meine Beziehungen sind authentisch und ich bekomme von meinen Mitmenschen ebenso Ehrlichkeit entgegengebracht. 

 

Wahrscheinlich ist das die Quintessenz dessen, was ich zu sagen habe: Seid ihr selbst; lebt authentisch; liebt authentisch und vor allem: steht zu euch.

Ganz genau so wie ihr seid. 

Das ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich.  

 

Das Schreiben begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Das Interesse an (zwischen-) menschlichem Verhalten hat mich schon früh gepackt.

Ich habe Menschen beobachtet und mich gefragt "Warum tun sie das? Warum verhalten sie sich so?". Das war unter anderem Grundlage für meine große Neugierde, was Geisteswissenschaften angeht.

 

Ich möchte wissen, was Menschen berührt, was sie bewegt und was für Gründe sie für ihr Handeln haben. 

 

Es ist oft weitaus mehr möglich, als wir zu träumen wagen. Das habe ich selbst erfahren können: Mit einem psychisch erkranktem Elternteil aufgewachsen, habe ich eine harte Schule gehabt. Trotz der schwierigen Umstände kann ich heute auch Dankbarkeit empfunden für die Erfahrungen, die ich gemacht habe.

 

Ich weiß, was Leid und Verzweiflung bedeuten und einige Narben werde ich pflegen müssen, bis ich eine Omi bin. Ich weiß aber auch um die Möglichkeiten, die es uns bringt, Gefühle zuzulassen, sich seinen Ängsten zu stellen und den Mut zu fassen, es anders zu machen. 

 

Ich habe Soziale Arbeit studiert und mich hierbei auf besondere Belastungssituationen von Menschen spezialisiert. Es war nicht immer leicht, und ich bin mit Vorurteilen aufgrund meiner Geschichte konfrontiert gewesen. Heute weiß ich, dass manche Menschen es einfach nicht besser wissen konnten. Woher auch?

Deswegen habe ich mir vorgenommen, meinen Teil beizutragen und wo ich kann Aufklärung zu leisten.

 

Während einer einjährigen Fortbildung zur pädagogischen Psychodramatikerin konnte ich mich darin üben, selbst auch die Hosen runter zu lassen. Hier konnte ich die Erfahrung machen, dass es nicht darauf ankommt, meine Fassade zu wahren. Spielerisch konnte ich erfahren: ich muss nicht immer stark sein. Und ich muss nicht gebildet klingen, um wertvoll für Menschen zu sein. Damit erreiche ich die Herzen der Menschen nicht. 

 

Inzwischen arbeite ich seit über 10 Jahren erfolgreich in der Jugendhilfe. Hierbei ist es genauso wichtig, auf mich selbst aufzupassen, als auch auf die Menschen um mich herum. Selbstfürsorge, Psychohygiene und Achtsamkeit sind mir grundlegende Begleiter geworden, ohne die ich es nicht schaffen würde, ein zufriedenes Leben zu führen. Diese Erfahrung habe ich schmerzlich gemacht, als ich nach zweieinhalb Jahren im Beruf bereits so ausgebrannt war, dass ich eine Pause machen musste, um zu mir zurückzufinden. 

 

Hier habe ich erst richtig begriffen, dass alleine mein Wissen über die Folgen meiner Erfahrungen nicht reichte, um mich aus manchen Kreisläufen zu befreien. Mein Verstand konnte die Gefühle nicht beeinflussen. Also bin ich mit einer Therapeutin an meiner Seite nochmal in meine Vergangenheit abgetaucht. Das war schwer. Und unheimlich befreiend. 


Ich habe mich mit Automatismen, Verhaltensmechanismen und mit meinen schlimmsten Erinnerungen nochmal befasst und ich habe gelernt, mich um mich zu kümmern, mir eine Freundin zu sein. Vorher war ich vielen anderen eine Freundin, aber nicht mir selbst. Eigentlich habe ich mich fremdgesteuert gefühlt.

Das kennen mit Sicherheit viele von euch.

 

Ich habe mein Leben transformiert, habe gelernt, mir eine Basis zu schaffen und habe Stärke entwickelt, die mir auch in Krisen zur Verfügung steht.

 

Ich möchte Menschen dazu inspirieren, sich auch auf den Weg zu machen: Zu lernen, sich ein Freund zu werden und Gefühle zuzulassen. Selbstbestimmter zu leben und trotzdem mehr Miteinander zuzulassen und das Träumen von einem besseren Leben nicht aufzugeben. 

 

 

Ich weiß, dass es Mut braucht, zu dem zu stehen, was uns im tiefsten Inneren beschäftigt. Und ich bin bereit, das mit Dir zu teilen. 

 

 

Ich freue mich über jeden, der meinen Blog verfolgt!

Vielleicht wagst Du sogar den Schritt und schreibst mir. Kommentare sind super - als Zeichen der Wertschätzung und Motivation!

Wenn Du Anregungen oder Wünsche hast, kannst Du mir auch eine Mail schreiben. 

 

Vielleicht können wir einen Teil des Weges gemeinsam gehen. 

 

Deine Kati

Auf dem Bild ist die Autorin zu sehen. Sie steht mit dem Rücken zur Kamera, dreht dabei den Oberkörper um und lächelt. Im Hintergrund ist zu sehen, dass sie einen Drachen steigen lässt. Und Strandkörbe sind zu sehen.


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